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Matthäus 5 – Die Bergpredigt
A. Einführung in die Bergpredigt
1. Jesus bereitet sich darauf vor, seine Jünger zu lehren
Matthäus 5, 1
Matthäus 5, 1
Als er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg; und als er sich setzte, traten seine Jünger zu ihm.
2. Jesus beginnt zu lehren
Matthäus 5, 2
Matthäus 5, 2
Und er tat seinen Mund auf [zu einer Rede], lehrte sie und sprach:
B. Die Seligpreisungen: die Eigenschaften der Bürger des Königreichs
Den ersten Teil der Bergpredigt kennen wir als die Seligpreisungen, was ‚die Segnungen‘ bedeutet, was aber auch so verstanden werden kann, dass der Gläubige dort erfährt, wie er ‚sein‘ sollte. In den Seligpreisungen legt Jesus dar, wie der Bürger seines Reiches ist, und wonach er sich sehnen sollte. Sie haben und erlernen diese Charaktereigenschaften.
All diese Charakterzüge sind Kennzeichen und Ziele aller Christen. Es ist nicht so, als könnten wir uns dem einen widmen und die anderen vergessen, wie es bei geistlichen Gaben der Fall ist. Es gibt keine Möglichkeit, dieser Verantwortung zu entkommen, jedes dieser geistlichen Merkmale zu begehren. Wenn du jemandem begegnest, der behauptet, Christ zu sein, aber keine dieser Eigenschaften zeigt und haben möchte, fragst du dich vielleicht zu Recht nach seinem Seelenheil, denn er hat nicht den Charakter derer, die Teil vom Reich Gottes sind. Wenn er aber behauptet, sich diese Eigenschaften zu eigen gemacht zu haben, kann man seine Aufrichtigkeit in Frage stellen.
1. Die Grundlage: Geistliche Armut
Matthäus 5, 3
Matthäus 5, 3
Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel!
2. Die göttliche Reaktion auf geistliche Armut: Trauer
Matthäus 5, 4
Matthäus 5, 4
Glückselig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden!
3. Der nächste Schritt: Sanftmut
Matthäus 5, 5
Matthäus 5, 5
Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben!
4. Der Wunsch desjenigen, der geistlich arm ist, um der Sünde willen trauert, und sanftmütig ist: Gerechtigkeit
Matthäus 5, 6
Matthäus 5, 6
Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden!
5. Segen für die Barmherzigen
Matthäus 5, 7
Matthäus 5, 7
Glückselig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen!
6. Segen für die, die reinen Herzens sind
Matthäus 5, 8
Matthäus 5, 8
Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!
7. Segen für die Friedensstifter
Matthäus 5, 9
Matthäus 5, 9
Glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen!
8. Wie die Welt mit solchen Menschen umgeht: Verfolgung
Matthäus 5, 10-12
Matthäus 5, 10-12
Glückselig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel!
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen! Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.
C. Wodurch die die Jünger Jesu auszeichnen sollen
1. Die Nachfolger Jesu sollen wie Salz sein
Matthäus 5, 13
Matthäus 5, 13
Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird.
2. Die Nachfolger Jesu sollen wie das Licht sein
Matthäus 5, 14-16
Matthäus 5, 14-16
Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
D. Das Gesetz und die wahre Rechtschaffenheit
1. Jesus und das Gesetz
Matthäus 5, 17-18
Matthäus 5, 17-18
Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
2. Der Jünger und das Gesetz
Matthäus 5, 19-20
Matthäus 5, 19-20
Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Reich der Himmel eingehen!
E. Jesus legt das Gesetz so aus wie es gemeint ist
In diesem Abschnitt erläutert Jesus die wahre Bedeutung des Gesetzes. Aber es ist nicht so, dass Jesus sich gegen Mose wendet, sondern er wendet sich gegen falsche und oberflächliche Auslegungen dessen was Mose gesagt hat. In Bezug auf das Gesetz machten die Schriftgelehrten und Pharisäer zwei Fehler: Sie schränkten Gottes Gebote ein (wie beim Gesetz zum Thema Mord) und dehnten die Gebote Gottes über seine Absicht hinaus aus (wie beim Gesetz zum Thema Ehescheidung).
1. Jesus erklärt, was hinter dem Gesetz gegen Mord steckt
Matthäus 5, 21-22
Matthäus 5, 21-22
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht töten!«, wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka!, der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr!, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein.
2. Mehr zu schwierigen persönlichen Beziehungen
Matthäus 5, 23-26
Matthäus 5, 23-26
Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe! Sei deinem Widersacher bald geneigt, während du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit der Widersacher dich nicht etwa dem Richter ausliefert und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergibt und du ins Gefängnis geworfen wirst. Wahrlich, ich sage dir: Du wirst von dort nicht herauskommen, bis du den letzten Groschen bezahlt hast!
3. Jesus erklärt, was hinter dem Gesetz gegen Ehebruch steckt
Matthäus 5, 27-28
Matthäus 5, 27-28
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen!« Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
4. Wie wir uns im Kampf gegen die Sünde verhalten
Matthäus 5, 29-30
Matthäus 5, 29-30
Wenn dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. Und wenn deine rechte Hand für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue sie ab und wirf sie von dir! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
5. Jesus erklärt, was hinter dem Gesetz gegen Scheidung steckt
Matthäus 5, 31-32
Matthäus 5, 31-32
Es ist auch gesagt: »Wer sich von seiner Frau scheidet, der gebe ihr einen Scheidebrief«. Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, ausgenommen wegen Unzucht, der macht, dass sie die Ehe bricht. Und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.
6. Jesus erklärt, was hinter dem Gesetz über das Schwören steckt
Matthäus 5, 33-37
Matthäus 5, 33-37
Wiederum habt ihr gehört, dass zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht falsch schwören; du sollst aber dem Herrn deine Schwüre halten«. Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören, denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was darüber ist, das ist vom Bösen.
7. Jesus legt das Gesetz über Vergeltung aus
Matthäus 5, 38-42
Matthäus 5, 38-42
Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Auge um Auge und Zahn um Zahn!« Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar; und dem, der mit dir vor Gericht gehen und dein Hemd nehmen will, dem lass auch den Mantel; und wenn dich jemand nötigt, eine Meile weit zu gehen, so geh mit ihm zwei. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will!
8. Jesus erklärt, was hinter dem Gebot der Nächstenliebe steckt
Matthäus 5, 43-47
Matthäus 5, 43-47
Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso?
9. Das Fazit der wahren Auslegung des Gesetzes: Sei vollkommen
Matthäus 5, 48
Matthäus 5, 48
Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!
© 2022 The Enduring Word Bible Commentary by David Guzik.