Die Realität der Auferstehung
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Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist!” (Johannes 20,21-22)
Auf geheimnisvolle Weise erschien Jesus den Jüngern, als sie sich ängstlich hinter verschlossenen Türen versteckten. Diesen verängstigten Männern erschien Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: “ Friede sei mit euch!”
Als Bestätigung, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Er wollte, dass sie wussten, dass es wahr war. Jesus wollte, dass sie es überprüfen. Seitdem sagt Jesus der Menschheit: „Es ist in Ordnung, die Beweise zu überprüfen. Ich möchte, dass ihr sie überprüft.“ Er wollte, dass sie wussten, dass er es wahr war.
Dennoch haben im Laufe der Jahrhunderte manche Menschen daran gezweifelt, dass die Auferstehung tatsächlich stattgefunden hat. Viele dieser Skeptiker, die sich vorgenommen hatten, die Beweise unvoreingenommen zu prüfen, gelangten dabei zu der Überzeugung, dass die Berichte der Evangelien wahr sind – dass ihre Beweise stichhaltig sind und dass Jesus von Nazareth tatsächlich von den Toten auferstanden ist.
Ein berühmtes Beispiel hierfür ist der Anwalt Simon Greenleaf, der zu den Gründungsvätern der Harvard Law School gehörte. Ursprünglich hatte er sich zum Ziel gesetzt, die biblischen Berichte über die Auferstehung Jesu Christi zu widerlegen. Er war davon überzeugt, dass eine sorgfältige Prüfung der Aussagen in den Evangelien selbst die sogenannten Mythen, die den Kern des Christentums bilden, widerlegen würde. Also führte dieser Anwalt und Rechtswissenschaftler seine Nachforschungen durch, wertete die Beweise genauso aus, wie man es vor Gericht tun würde – und kam zu dem Schluss, dass die Zeugenaussagen glaubwürdig waren und dass die Auferstehung Jesu Christi tatsächlich stattgefunden hatte. Nachdem er davon überzeugt war, dass die Auferstehung real war, wurde er Christ
Jesus lädt dich heute dazu ein, es in deinem Leben als Realität anzunehmen – sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung. Wie jedes historische Ereignis lässt sich auch dies nicht im Labor nachstellen. Wir können uns nicht vorstellen, wie Jesus in einem Labor stünde, umgeben von Wissenschaftlern, die wollen, dass er immer wieder stirbt und aufersteht, damit sie dieses Phänomen untersuchen können. So etwas geschieht in der Geschichte nicht – aber es geschehen durchaus reale Ereignisse, und die Auferstehung Jesu ist eines dieser Ereignisse, die wirklich stattgefunden haben.
Anstelle des Labors haben wir die Zeugen – genau wie vor Gericht. Aufgrund der glaubwürdigen Aussagen dieser Zeugen ist es vernünftig und logisch, dass du darauf vertraust, wer Jesus ist und was er getan hat, um dich mit Gott zu versöhnen.
Weißt du, der auferstandene Jesus ist real. Er ist real, ob du daran glaubst oder nicht. Die Auferstehung war schon real, bevor Jesus seinen Jüngern in Johannes 20 erschien – sie profitieren nur noch nicht davon. Dein Glaube an Jesus macht ihn nicht real, aber er ermöglicht es dir, von dem realen, auferstandenen Jesus zu profitieren. Du darfst an dem größten Ereignis der Geschichte teilhaben.
