Die sieben Wunder aus Johannes 3,16
Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3,16)
Johannes 3,16 gilt seit langem als ein aussagekräftiger und prägnanter Weg, das Evangelium zu verkünden. Von den 31.373 Versen der Bibel ist dies wohl der beliebteste einzelne Vers, der im Rahmen der Evangelisation verwendet wird.
In Johannes 3,16 wird uns beschrieben, wie groß Gottes Liebe ist: Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt. Das bedeutet, dass es sich dabei um eine sehr intensive Liebe handelte. Der Gedanke, dass wir so sehr geliebt werden, hängt damit zusammen, dass Er gab – es besteht ein Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung. Er gab das, was Er gab, nur, weil Er so sehr geliebt hat
In Johannes 3,16 erfahren wir, wer das Objekt der Liebe ist: Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt. Gott hat nicht erst angefangen die Welt zu lieben, als sie sich ihm zugewandt hat. Er liebte die Welt und gab ihr seinen einzigen Sohn, als es noch die Welt war. Viele Juden glaubten damals nicht, dass Gott die Welt geliebt hat. Sie glaubten, dass Gott nur sie liebte. Das Gott allen Menschen angeboten hat, das ewige Leben in Jesus zu erlangen, und dadurch gerettet zu werden, war revolutionär.
In Johannes 3,16 wird uns gezeigt, worin Gottes Liebe zum Ausdruck kommt: nämlich darin, dass er seinen eingeborenen Sohn gab. Gottes Liebe beschränkte sich nicht nur darauf, Mitgefühl für die Probleme einer gefallenen Welt zu empfinden. Gott handelte, und er gab das Kostbarste, was er geben konnte: Seinen eingeborenen Sohn. Bei wahrer Liebe geht es vor allem darum, zu geben.
In Johannes 3,16 erfahren wir, wer Gottes Liebe empfängt: Jeder, der an ihn glaubt. Gott liebt die Welt, doch die Welt nimmt diese Liebe und ihren Segen erst dann an, wenn sie an Jesus, das Geschenk des Vaters, glaubt. „Glauben“ bedeutet weit mehr als den ganzen Sachverhalt einfach nur zu verstehen. Es bedeutet, darauf zu vertrauen, sich darauf zu verlassen und daran festzuhalten. Wenn wir Gott vertrauen und uns auf ihn verlassen, fangen wir an, seine Liebe zu spüren und zu genießen.
In Johannes 3,16 wird uns offenbart, welche Absicht hinter Gottes Liebe steht: Es geht darum, dass man nicht verlorengeht. Gottes Liebe bewahrt die Gläubigen tatsächlich davor, für immer verloren zu gehen. Er gibt keine Ratschläge, wie man sich selbst verbessern kann, und keine Ideen, wie man sich persönlich verändern könnte. Er sagt: „Kommt zu mir, richtet euren Blick auf mich, und ich werde euch retten.“
In Johannes 3,16 erfahren wir, dass Gottes Liebe ewig besteht: Es geht um ein ewiges Leben. Die Liebe, die wir von anderen Menschen erhalten, mag nachlassen oder sich verändern, aber Gottes Liebe ändert sich nie. Er wird niemals aufhören, sein Volk zu lieben, auch nicht in aller Ewigkeit.
In Johannes 3,16 gibt es sieben Wunder:
Gott, der die Allmächtige Autorität ist
hat die so [sehr] Welt geliebt, was der beste Grund ist
dass er seinen eingeborenen Sohn gab, was das größte Geschenk ist
damit jeder, was die herzlichste Begrüßung ist
der an ihn glaubt, was die einfachste Möglichkeit ist, dabei zu sein
nicht verlorengeht, was die göttliche Erlösung ist
sondern ewiges Leben hat, was „Der wertvollste Schatz“ ist
Was sollen wir tun? Es ist ganz einfach. Wir müssen diese Liebe Gottes annehmen und auf diese große Liebe reagieren, indem wir umkehren und glauben – und Gott für seine wunderbare Liebe danken!
